Hintergrund
Der United States Marshals Service (USMS) ist die Vollzugs- und Sicherheitskomponente der föderalen Gerichtsbarkeit. Die Behörde ist Teil des U.S. Department of Justice und unterstützt „nahezu alle Elemente“ des Federal Justice Systems.
Ursprünge (1789)
Das Amt des U.S. Marshal geht auf den ersten Kongress zurück: Mit dem Judiciary Act vom 24. September 1789 wurde die Grundlage für das föderale Justizsystem geschaffen – inklusive der Funktionen und Befugnisse von Marshals und Deputies.
Rolle als „enforcement arm“ der Bundesgerichte
Seit dem 18. Jahrhundert unterstützt der USMS die Bundesgerichte bei der Durchsetzung gerichtlicher Anordnungen, der Sicherung von Verfahren und dem Schutz von Justizpersonal. Diese Kernrolle als Sicherheits- und Vollzugsarm zieht sich bis heute durch die Aufgabenstruktur.
Institutionelle Weiterentwicklung
Über die Jahrzehnte wandelte sich die Tätigkeit vom stark gerichtsbasierten Vollzug hin zu einem Mehrsäulenmodell: Justizschutz, Fahndung, Gewahrsams-/Transportaufgaben, Zeugenschutz und Vermögensabschöpfung/Asset Management. Die Behörde wurde 1969 organisatorisch neu gefasst, um die U.S. Marshals in den Districts bundesweit zu führen und zu unterstützen.